Ruhetag

Für den Ruhetag (Sonntag) hatten die Dessauer Kanuten ein abwechslungsreiches Programm im Zeichen des 100jährigen Bauhausjubiläums zusammengestellt. Eine größere Gruppe besichtigte das Bauhaus und ließ sich durch die Meisterhäuser führen. Eine kleinere Gruppe radelte durch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Wieder andere interessierte das Hugo Junkers Museum.
So war der Tag gut ausgefüllt.
Am Abend gab es für die Teilnehmer eine Andacht am Elbedeich. Hier konnte ein jeder dann seine innere Ruhe und Einkehr finden. Die Pfarrerin der Kirchengemeinde St. Peter und Kreuz, Ulrike Bischoff, erteilte den Teilnehmern den Segen für die weitere Reise.
Gut gestärkt ging es dann am Montag wieder auf die Elbe mit dem Ziel Aken.

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Auf der Vereinshomepage war dann später das hier Verlinkte zu lesen.

splash (deutsch – spritzen)

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Nicht weit von Dessau entfernt findet an diesem Wochenende in Ferropolis das SPLASH!-Festival statt.
Bei der Elbefahrt sind es zwar nicht 25.000, die mitmachen, aber etliche der Teilnehmer haben es sich in Dessau am Bootshaus nicht nehmen lassen, es auch mal so richtig spritzen zu lassen. Viel Gaudi also beim Ausprobieren der langen Bootsrutsche hinein in die Elbe.
Nach der kurzen Fahrt von Coswig (Anhalt) wurden die Teilnehmer bei der Junkers Paddelgemeinschaft herzlich begrüßt. Es gab schon mal Schnittchen bei der Ankunft und dann ging es nahtlos zum Kuchenbuffet über.
Da die Zeltwiese direkt neben dem Bootshaus in der Größe etwas beschränkt ist, war es gut, dass aufgrund des niedrigen Wasserstands der Elbe auch auf der Wasserseite des Deiches noch Platz für Zelte war.
Morgen wird nicht gepaddelt! (Un-)Ruhe-Tag. Es wird also geradelt und gelaufen.
Das Programm ist hier verlinkt.

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Am Montag konnten die Leser der Mitteldeutschen Zeitung einen Beitrag über die Internationale Elbefahrt lesen.

Die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke setzte auf Twitter einen Tweet zur Internationalen Elbefahrt ab.

Freibier

Bootshaus Coswig (Anhalt)

Ab 05:00 Uhr, also etwas zu früh, vermeldete am 12. Juli der Mitteldeutsche Rundfunk, dass am Freitag die 25. Internationale Elbefahrt in Coswig (Anhalt) starten wird. Zunächst galt es aber für die Teilnehmer erst einmal nach Coswig /Anhalt) hin zu paddeln.

Wie in jedem Jahr hatten die Coswiger Frauen ein umfangreiches Kuchenbuffet vorbereitet und somit war der Platz auf der Terrasse ein beliebter ‚Treffpunkt‘ nach der Ankunft.

Zur alltäglichen Fahrtenbesprechung kamen einige Gäste nach Coswig: Aus Magdeburg angereist war die Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Sport, Frau Tamara Zieschang. Sie begrüßte die Teilnehmer in Sachsen-Anhalt und brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es diese Veranstaltung an und auf der Elbe gibt.

Grüße vom Deutschen Kanu Verband brachte die Vizepräsidentin für Freizeitsport des DKV, ISA Winter-Brand. ISA ist ja eine Funktionsträgerin im Sport, die nicht nur leitet, sondern den Sport auch selbst ausübt. So kam sie nicht nur für einen kurzen Besuch, sondern wird die Tour bis nach Tangermünde mitpaddeln.

Ebenfalls in Coswig (Anhalt) vor Ort war der Präsident des LKV Sachsen-Anhalt, Markus Baudisch.

In diesem Rahmen wurde dann dem Organisationsleiter der Fahrt, Harald Zeiler, mit der Übergabe des  Ehrenbriefs des DKV eine besondere und nicht alltägliche Auszeichnung zuteil.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Einer guten deutschen Tradition folgend, ließ sich Harald nicht lumpen und es gab für den Tagesausklang Freibier gegen den Durst.

Von A bis Z ist alles dabei

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Abendessen: In Wittenberg gab es auch 2019 wieder ein tolles Abendessen, nämlich Wildgulasch.

Hundertwasserschule: Es ist zwar ein ganzes Stück zu laufen, aber ein Spaziergang zur Hundertwasserschule in Wittenberg ist der Mühe wert.

MUSS: Während der Tour wird von den Teilnehmern der MUS-Sack genutzt, um Unrat einzusammeln. (siehe auch: https://www.kanu.de/CleanUp-Tour-2019--72179.html). Über die Müllsammelaktion der Kanutouristen berichtete auch das TEAM KUNSTSTOFF, ein Hauptsponsor des Kanu-Leistungssports.

Schlosskirche: Die markante Schlosskirche ist mit ihrer Thesentür wohl das berühmteste Bauwerk der Lutherstadt.

Stadtkirche: In der Kirche befindet sich der von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. gemalte Altar, der auch als „Reformations-Altar“ bezeichnet wird.

Zeckenalarm: Wer auf der Tour eine Pause macht und dabei am Ufer entlang geht, der sollte abends genau nachschauen, ober er nicht eine Zecke als Gast mitgenommen hat.

Dies und das von unterwegs

Heute stand die lange Strecke von Torgau nach Wittenberg auf dem Programm.

Da freut man sich doch, wenn es ausnahmsweise mal ein klein wenig Rückenwind gibt! Gut hat es, wer einen Schirm dabei hat.

20190711 endlich mal Rückenwind

 

 

 

 

 

 

In Torgau wird an den letzten Weltkrieg u.a. durch Denkmale erinnert.
In der freien Natur ist unser Fahrtenleiter Gerd gestern noch auf Reste einer gesunkenen Schute gestoßen. Die Alliierten haben sie im letzten Kriegsjahr dort versenkt. Immer wieder kommen bei Niedrigwasser Schatzsucher und suchen nach der versunkenen Fracht, die aus Knöpfen Schnallen und anderen Uniformteilen bestand.

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Einen „Überfall“ der anderen, friedlichen Art erlebten heute die Betreiber der Burg Klöden. Etwa 30 Paddler hatten Hunger und Durst. Bis das Essen bereitet war, haben sich einige davon die Zeit damit vertrieben, die Folterkammer der Burg zu besichtigen.

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