22. Internationale Elbefahrt 2016

Was ist das Gegenteil von Servicewüste?

Das Gegenteil von Servicewüste ist der Köthener Kanu Club in Aken an der Elbe!

Dort kam die Fahrt heute an und wurde in bekannter Herzlichkeit empfangen. Für ein paar Paddler war es dort Zeit, auszusteigen, denn die Sonne war fleißig. Da gab es schon den einen oder anderen leichten Sonnenbrand. Gut genutzt im Bootshaus wurde wie stets die Waschmaschine, um gleich ein paar verschwitzte Sachen wieder aufzufrischen. Für die, die ein wenig einkaufen wollten, stand ein Leihfahrrad zur Verfügung, denn bis zum Supermarkt ist es ein ganz schönes Stück des Weges.  Ja, und letztlich stand pünktlich zum Abendbrot ein nach Hausfrauenart herzhaft gekochtes Menü mit Schnitzel, Mischgemüse und Salzkartoffeln auf dem Tisch.

Der Abend verspricht nach dem schwülen Tag etwas Abkühlung und morgen geht es dem Ruhetag in Schönebeck entgegen.

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Am Mittwoch berichtete die Mitteldeutsche Zeitung.

Ein Sonntag - im wahrsten Sinne des Wortes

Bouke hat Gebutstag"Das war ein richtig schöner Sonntag!", waren die frohen Worte von Lutz Sacher heute am Telefon. Alle kamen begeistert in Coswig (Anhalt) an. Sie hatten sich Zeit genommen, waren im Fluss schwimmen (Elbebadetag!) oder genossen einfach die Ruhe bei einem Halt zwischendurch.

Unser niederländischer Teilnehmer Bouke legte in der Lutherstadt Wittenberg einen längeren Stopp ein für eine Stadtbesichtigung. So kam er recht spät an, jedoch mit vielen schönen Eindrücken. Und neuen Ideen: Morgen wird er in Dessau auch eine Pause einlegen für das Bauhaus und die Meisterhäuser. Dank internet ist alles vorbereitet für ihn in Dessau. Ja, und Coswig wäre nicht Coswig, wenn... 
Bouke hatte Geburtstag und freute sich sichtlich über die Glückwünsche am Abend. Von den Gastgebern gab es die Blumen; vom Gesamtleiter Hallorenkugeln (Achtung: Das ist echte Werbung!) und das Maskottchen der Tour, einen Elbebiber.

Ja und die anderen? Die wurden, wie schon so oft, von den Coswiger Kanuten verwöhnt. Es gab am Nachmittag ein grandioses Kuchenbuffet - herrlich. Am Abend wurde Spanferkel an Sauerkraut gereicht und die meisten saßen bis zum Dunkelwerden an einem wunderschönen Sommer-Sonntag-Abend draußen.

Dank an Horst Kauert, Thomas Wricke und alle anderen Helfer für diesen tollen Empfang!

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete über die Elbepaddler im Kreis Wittenberg.

Windböe löst Kenterung aus

2016 07 10 ElsterAuf dem Weg von Torgau nach Elster (Elbe) hatten die Begleiter der DLRG einen ersten Rettungseinsatz zu erfüllen. Bei einem Teilnehmer hatte sich eine starke Windböe unters Paddel gesetzt und eine Kenterung eingeleitet. Aber außer "nass werden" ist nichts weiter passiert. Die Sachen, die ja bei einer solchen Gepäckfahrt immer im Boot dabei sind, waren gut verstaut, sodass es hier keine nennswerten Verluste zu beklagen gab. (nach einer Information vom Vereinsvorsitzenden Lutz Rotte)

Normalerweise gibt es ja bei Harmonie meist vier Sorten Kuchen ("nass", "klatschnass", "trocken" und "furztrocken"). Heute jedoch kam es anders: Es gab Erbsensuppe mit Bockwurst. Die war nach den 45 Kilometern von Torgau bis zum Tagesziel jedoch hochwillkommen.

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete über die Ankunft in Elster.

 

 

 

Sonne, Wind und Wellen

Ankunft in Riesa"Das war ein schwieriger Tag, heute.", so der zusammenfassende Kommentar von Lutz Sacher über die Etappe von Meißen nach Riesa.

Ein Teil war früh am Morgen aufgebrochen, als es noch regnete, ein anderer Teil nutzte den Vormittag zu einem Rundgang durch die Stadt des Porzellans. Jedoch mussten alle auf der kurzen Strecke nach Riesa einem heftigen Wind trotzen. Heftige Wellen mit Schaumkämmen bäumten sich unter den Böen auf der Elbe. Letzlich sind aber alle gut in Riesa angekommen und wurden dort mit großer Herzlichkeit von den Kameraden der Marinekameradschaft empfangen. Der Ausstieg war vorbereitet, der gute Campingplatz ebenfalls und für den Abend ist ein Lagerfeuer geplant.

Zur abendlichen Fahrtenbesprechung war auch Jürgen aus Torgau angereist, der über die Vorbereitungen sprach, die für die Ankunft und den Ruhetag in Torgau getroffen sind.

22. Internationale Elbefahrt ist eröffnet

Am Samstag, 02. Juli 2016, wurde im Bootshaus des VKD in der Tolkewitzer Straße in Dresden die 22. Internationale Elbefahrt eröffnet. Begrüßt wurden die Teilnehmer von den Aktiven des VKD, dem Vizepräsidenten des Sächsischen Kanuverbandes, Uwe Gravenhorst, und dem Gesamtleiter der Fahrt, Harald Zeiler.

2016 Org Team

Insgesamt sind in diesem Jahr 50 Teilnehmer gemeldet, von denen 37 die Gesamtstrecke von Decin bis Hamburg paddeln wollen. Ein Teilnehmer kommt aus den Niederlanden und einer aus Österreich. Der Bus- und Bootsransfer von Hamburg nach Dresden verlief reibungslos, dank unseres Partners paddelträume.de

2016 Gruppenbild in Dresden

 Die Freunde vom VKD hatten erneut mit viel Engagement den Teilnehmern einen herzlichen Empfang bereitet.  Da es 19 Grad kälter war als im Vorjahr, fand die Eröffnung im Saal statt. Das bot dann auch die Gelegenheit, am späten Abend auf einer großen Videowand das legendäre EM Fußballspiel Italien gegen Deutschland gemeinsam zu verfolgen.

Der Vizepräsident für Kanuwandersport beim SKV, Uwe Grafenhorst, nutzte den Anlass, um sich stellvertretend für alle Mitglieder des VKD beim Sportfreund Wolfgang Jähne für treu geleistete ehrenamtliche Arbeit zu bedanken. Wolfgang Jähne wurde dafür mit der Silbernen Ehrennadel des Sächsischen Kanuverbandes ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Silberne SKV-Ehrennadel für Wolfgang Jähne

Am Sonntag Vormittag erfolgte dann die gemeinsame Fahrt zu den Paddelfreunden im tschechischen Decin. Damit wird erstmals in der Geschichte der Internationelen Elbefahrt der Paddelstart in Decin erfolgen und ein weiterer wunderbarer Abschnitt der Elbe im Elbsansteingebirge erlebbar.

2016 Begruessung in Decin

2016 Zeltplatz Decin

2016 Abendstimmung in Decin