25. Internationale Elbefahrt

Einsame Weite

Mit dem Start in Rogätz hat sich auch der landschaftliche Charakter geändert. Das Land ist flach und dient häufiger als Weide. So kommt es dann zu Begegnungen mit weißen Kühen, als sei man in Indien. Die (jetzt gerade nicht) feuchten Wiesen sind  ein idealer Platz für Meister Adebar, um seine Familie zu ernähren. Hoch oben am Himmel beobachten die Greifvögel das Leben an der Erde. Das alles festzuhalten ist vom Boot aus fotographisch nicht ganz einfach.
Schon von Weitem ist dann die Stadt Tangermünde zu sehen mit ihren markanten roten Backsteinbauten.
Die Mitglieder des Tangermünder Rudervereins hatten auch 2019 alles gut vorbereitet für den Besuch der Elbefahrer. Da morgen (Freitag) Ruhetag ist, sind doch viele Teilnehmer in Richtung Stadt aufgebrochen.

Ohne Wasser, merkt Euch das, ...

... kommen die Elbefahrer trotzdem nach Rogätz.

Fast alle nutzten den Bootstransport zur Stromelbe per Hänger. Nur wenige unterzogen sich der Mühe und treidelten selbst bis ans "große" Wasser.

Was gab es besonderes zu vermelden? Warmes Sonnenwetter und KEIN Wind. Alle haben es genossen.

Die Fahrtenleitung hatte den Teilnehmern empfohlen, bei der Fahrt von Magdeburg nach Rogätz einen Zwischenstopp an der Trogbrücke einzulegen.

Die Trogbrücke ist der imposanteste Teil des mitteldeutschen Wasserstraßenkreuzes. Hier führt der Mittellandkanal über die Elbe.

In Rogätz wurden  die Paddler, wie in jedem Jahr herzlich aufgenommen. Oben über dem Fluß auf der Terasse am Bootshaus saßen sie noch lange bei schönstem Sommerabendwetter.

  • 20190717_Domfelsen
  • 20190717_Magdeburg
  • 20190717_N_Trogbruecke

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Elbewasser zum Paddeln zu niedrig

Wie schon 2018, so war auch in diesem Jahr zu wenig Wasser in der Elbe, um das Bootshaus des KK Börde Magdeburg mit vollem Boot (also mit der gesamten Zeltausrüstung im Boot) zu erreichen.
Deshalb musste kurzfristig ein Transporter organisiert werden. In Aken konnten alle Gepäckstücke abgegeben werden. In Magdeburg versuchten es einige wenige eigenständig das Bootshaus zu erreichen. Für alle war jedoch auch die Möglichkeit gegeben, an der Stromelbe an einem Steg auszusteigen und das Boot per Bootshänger zum Zeltgelände fahren zu lassen.
Morgen (Mittwoch) früh zieht die Karawane dann umgekehrt über die Sandbank zur Elbe zurück. Die Ausrüstung fährt per Transporter nach Rogätz.

Kurz und knapp

20190715 Aken Rathausempfang20190715 Aken StadtrundgangDie Montagsetappe nach Aken (Elbe) war mit 15 Kilometern so kurz, dass man aufpassen musste, nicht schon am Ziel zu landen, wenn die Gastgeber noch im Wohnwagen schliefen. Deshalb passte es auch, dass der Empfang im Rathaus der der Stadt schon auf 14:30 Uhr terminiert war.
Der Bürgermeister, Jan- Henrik Bahn, begrüßte die Teilnehmer und erzählte ihnen einiges über die Stadt und die Wirtschaft. Weiter ging es dann mit dem Leiter des Heimatmuseums, Mirko Bauer, der den Teilnehmern die Stadt präsentierte und sie in das Innere der Marienkirche führte.
Wie bei jedem Besuch der Elbefahrer gab es dann am Abend ein reichhaltiges Abendbrot mit Schweinebraten und Rotkohl. Für seine langjährigen Verdienste, nicht nur um das leibliche Wohlergehen der Paddler, bekam der Hobbykoch René Bauermeister vom Vizepräsidenten Freizeitsport des LKV Sachsen-Anhalt, Lutz Leoplold, die Silberne Ehrennadel des LKV überreicht.
20190716 Ehrenurkunde für demn Köthener Kanu Club wird übergeben
Im Auftrag des Landes Kanu-Verbandes Sachsen-Anhalt überreichten Harald und Gerd eine Ehrenurkunde an Vereinsvertreterinnen des Köthener Kanu Clubs zur Würdigung der Verdienste des Vereins um den Kanusport anläßlich der Internationalen Elbefahrt.

Ruhetag

Für den Ruhetag (Sonntag) hatten die Dessauer Kanuten ein abwechslungsreiches Programm im Zeichen des 100jährigen Bauhausjubiläums zusammengestellt. Eine größere Gruppe besichtigte das Bauhaus und ließ sich durch die Meisterhäuser führen. Eine kleinere Gruppe radelte durch das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Wieder andere interessierte das Hugo Junkers Museum.
So war der Tag gut ausgefüllt.
Am Abend gab es für die Teilnehmer eine Andacht am Elbedeich. Hier konnte ein jeder dann seine innere Ruhe und Einkehr finden. Die Pfarrerin der Kirchengemeinde St. Peter und Kreuz, Ulrike Bischoff, erteilte den Teilnehmern den Segen für die weitere Reise.
Gut gestärkt ging es dann am Montag wieder auf die Elbe mit dem Ziel Aken.

  • 20190714a_Radtour1
  • 20190714b_im_Garrtenreich
  • 20190714c_Danke

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Auf der Vereinshomepage war dann später das hier Verlinkte zu lesen.