Sommer - Sonne - Sandbank


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So muss Urlaub sein! Blauer Himmel, kleine weiße Wölkchen und die Elbe fließt ruhig und wellenlos dahin.
Zwei Schleusungen genügten, um die Teilnehmer wieder in die Elbe zurückzubringen.
Aber dann mussten alle auch ein wenig aufmerksam sein, denn aufgrund des Niedrigwassers lagen, teilweise sichtbar, teilweise kurz unter der Wasseroberfläche tückische Sandbänke.
Viele Buchten zwischen den Buhnen luden zum Verweilen ein. Aber auch andere nutzten diese wunderbaren Stellen für sich.
Zahlreiche Rotmilane kreisten durch die Thermik getragen über den Köpfen der Paddler. Gelegentlich gesellte sich ein Storch hinzu.
Abends suchten dann alle den Schatten an den Gebäuden des Campingplatzes in Klein Kühren.

Auf nach MV

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Die Etappe von Wittenberge nach Dömitz gehört zu den angenehmen dieses Jahrgangs. Warmes Wetter bei leicht  bedecktem Himmel ohne merklichen Wind sorgten für eine ruhige Fahrt. Ein gelegentlicher Nieselregen störte da nicht.
Die Fahrt endete in Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern). In der Schleuse war dann ein beachtlicher Höhenunterschied zu überwinden. Die Teilnehmer erwartete ein kleiner, gut zurecht gemachter Zeltplatz.
Der Zeltplatzwart freute sich über die große Gästezahl.

Gen Westen

Hafen Wittenberge SommerabendKurz hinter Havelberg biegt die Elbe in vielen Windungen in westlicher Richtung ab. Was das für den Wind auf der Sonntagsetappe nach Wittenberge bedeutet ist ohne Erklärung klar. Seit 1990 ist dieser Abschnitt der Elbe ein Grenzfluss. Mitten im Fluss verläuft die Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Wer sich also am DKV-Wettbewerb ‚“30 Jahre Deutsche Einheit – Die große Kanu-Herausforderung“ beteiligt, kann auf diesem Abschnitt je nach Wahl Kilometer in Sachsen-Anhalt, oder in Brandenburg sammeln.
In Wittenberge wurden die Teilnehmer mit gewohnter Herzlichkeit empfangen und konnten bei herrlichstem Sonntagswetter Kraft für die nächsten Etappen sammeln.

Die Lokalzeitung "Der Prignitzer" berichtete über den Besuch der Elbefahrer.

 
 
 
 

Die bisher schönste Etappe

Die Fahrt von Tangermünde nach Havelberg war nach Ansicht einiger Teilnehmer die bisher schönste Etappe. Warum? Sommerwetter und RÜCKENWIND.
Am Ende der Etappe stand die große Schleusung von der Elbe in die Havel. Ale, die noch nie soetwas mitgemacht hatten, wurden vom Fahrtenleiter Peter gebeten, kurz vor 14:00 Uhr an der Schleuse zu sein, um dann gemeinsam hineinzufahren.
In Havelberg fand an diesem Tag auch noch ein Triathlon statt, was sich am frühen Abend als Vorteil erwies. Eine Teilnehmerin hatte nämlich die Einfahrt zur Havel verpasst und ein ganzes Stück die Elbe herunter gepaddelt, ehe sie ihren Irrtum bemerkte. Also galt es zu wenden und elbeaufwärts gegen die Strömung zurück zu paddeln. Und was wurde da aus dem Rückenwind?  Jedenfalls wurde das Fehlen im Bootshaus der Havelberger Kanuten bemerkt und die Wasserschutzpolizei, die den Triathlon betreut hatten um Hilfe gebeten. Und die Polizisten fuhren los und holten die Paddlerin heim ins Zeltlager der Elbefahrer.

Ruhetag in Tangermünde

 
TangermuendeDie Gastgeber vom Tangermünder Ruderclub von 1906 waren, wie in all den Jahren zuvor,  wieder mit tollem Service zur Stelle.
Ungeplant ergab sich, dass der Ruhetag der Paddler mit einem Stadtfest in Tangermünde zusammentraf. So gab es in der Stadt allerlei Unterhaltung und Kurzweil. Es wurde Musik gemacht und wie Kanuten so sind, wurde auch gleich mal ein Tänzchen auf der Straße mitgetanzt.
Abend kam als Gast der Präsident des Deutsch Kanu Verbandes, Thomas Konietzko, auf einen Besuch vorbei.  Aber da gab es kein großes Brimborium. Er setzte sich, wie es seine Art ist, ungezwungen zu den Teilnehmern in die abendliche Runde und war somit gleich mittendrin und nicht nur dabei.
Die lokale Presse berichtete zum einen über die Elbefahrt und zum anderen über das Stadtfest.
Eindrücke vom Aufenthalt in Tangermünde: