23. Internationale Elbefahrt 2017

Eine Etappe zum Ausruhen

Bootsschleppe beim Köthener KCGrau begann der Tag, jedoch je weiter die Uhr voran tickte, umso schöner wurde es. So konnten die Teilnehmer in aller Gemütlichkeit von Coswig (Anhalt) zum Bootshaus des Köthener Kanu Clubs paddeln.

In Aken wartete wieder der Aufzug, um die Boote das Ufer hinauf zu transportieren, aber viele packten ihr Boot schon unten am Wasserrand aus. Da der Wasserstand mit 90 Zentimetern am Pegel Aken aktuell nicht sehr hoch ist, gab es zur Bootsablage einen breiten Sandstreifen direkt neben dem Fluss. Zum Vergleich: Beim Hochwasser 2013 waren es 791 cm  - am 14. August 2015 hingegen nur 35 cm.

Pünktlich 19:00 Uhr läutete die Glocke zum Abendessen mit einem Menü aus Braten, Kartoffeln und Mischgemüse. Kräftige Hausmannskost, gekocht in der Bootshausküche.

Am Sonntag beendeten einige Teilnehmer ihre diesjährige Elbefahrt, ein paar wenige gesellten sich neu dazu. In Aken landeten 63 Paddler an.

Von der Sonne geweckt

2017 07 16 Sachen PackenHerrlicher Sonnenschein lockte die Teilnehmer am Sonntagvormittag aus ihren Zelten. Ein kräftiges Frühstück, dann Zelte abbauen, einen herzlichen Dank an die Wittenberger Gastgeber und weiter ging die Fahrt Richtung Coswig (Anhalt).

Unterwegs kam den Teilnehmern der Peter aus Coswig entgegen gepaddelt. Er hatte sich am frühen Morgen auf den Weg elbaufwärts aufgemacht. In der Ruhe der Flusslandschaft begegnete ihm unser Maskottchen, welches mit einem kräftigen Sprung ins Wasser den einsamen Paddler erschreckte.

Eine Bildergalerie mit Fotos von den Etappen bis Wittenberg hat LUNAPADDLER im Internet bereitgestellt. Schaut mal rein - tolle Fotos!

 

 

 

Ruhetag mit viel Bewegung

 

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Für den Ruhetag in Wittenberg hatten die Gastgeber ein umfangreiches Kulturangebot vorbereitet.

Die Lutherstadt selbst steht ja 2017 ganz im Zeichen des 500. Jahrestages des Thesenanschlages durch Martin Luther an der Schlosskirche der Stadt, der die Reformation einläutete.

Es gab eine Führung durch die Schlosskirche genau so, wie die Führung durch die Stadtkirche. Nach dem Kaffeetrinken im Bootshaus startete eine Gruppe zu einem Spaziergang durch die sogenannte „Weltausstellung Reformation“, die an verschiedenen Stellen der Stadt zu ganz unterschiedlichen Projekten einlädt. Dieser endete am Panometer, in welchem der Künstler Yadegar Asisi in Wittenberg ein Panorama zur Reformation geschaffen hat.

Der Tag klang aus mit einem gemeinsamen Freiluftgottesdienst am Ufer der Elbe unter dem Thema „Auf dem Strom unterwegs – gemeinsam oder einzeln – stets den Anderen im Blick“. Da Körper und Seele zur Ruhe gekommen waren, konnten sicher die meisten gut schlafen.

Übrigens: Die Kollekte des Abends, deren Erlös für ein Hospiz in Wittenberg eingesetzt werden soll, erbrachte über 400 Euro. Danke dafür!

Außerordentliche Fahrtenbesprechung

Am Samstag, 15.07.2017, gab es am Vormittag eine außerordentliche Fahrtenbesprechung. Grund war der Besuch des sachsen-anhaltinischen Ministerpräsidenten, Dr. Reiner Haseloff. Er brachte in einer kurzen Ansprache an die Anwesenden seine Freude und Bewunderung zum Ausdruck über die Internationale Elbefahrt und ihre Teilnehmer. Natürlich berichtet er auch über das Jubiläum in seiner Heimatstadt Wittenberg, zog jedoch den Bogen weiter elbeabwärts nach Tangermünde, wo in den letzten Wochen die Arbeiten am vom 2013er Hochwasser schwer geschädigten Damm vollendet wurden.

Zum Abschluss gab es ein von unserem Sportfreund Falk Bruder dirigiertes Gruppenfoto.

 

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Auf nach Wittenberg

2017 07 15 Wittenberger ServiceDie ganze Welt schaut auf Wittenberg – die Internationale Elbefahrt paddelt hin!

Es war die letzte Etappe vor dem Ruhetag in der Lutherstadt. Sie führte von Prettin bis zum Bootshaus der WSG Wittenberg 1962 am Kilometer 213. Besonders viel Wasser ist gerade nicht in der Elbe, die Strömung in diesem Bereich hilfreich.

Die Wittenberger hatten sich gut vorbereitet! Verpflegung top – Zeltwiese top – Abendprogramm – top.
Wer da Lust hatte, der konnte mit Luthers Frau, Katharina von Bora, und der Frau von Lucas Cranach, Barbara, einen unterhaltsamen Stadtbummel unternehmen. Zum Tagesausklang folgte eine Karibische Nacht mit selbst gemixten Cocktails.

Während die einen einen fröhlichen Abend genossen, waren Frauen der Wittenberger Kanuten bis in die tief Nacht dabei, für die Paddler, die es wollten, die Wäsche zu waschen, zu trocknen und zu bügeln. Danke auch für diesen Service, der rege genutzt wurde.