Bachstadt Köthen (Anhalt)

Am Ruhetag in Aken wird eingeladen zu einem Ausflug in die Bachstadt Köthen (Anhalt), die im Jahre 2015 ihr 900jähriges Bestehen feiert. Es werden thematische Führungen angeboten. Eine davon natürlich zum Wirken von Johann Sebastian Bach in Köthen. Das Angebot findet man hier.

Übrigens, wer gestern beim Geschichtenabend in anhaltischer Mundart über die Vielfalt der deutschen Sprache ins Schmunzeln geriet, dem sei die Führung  über die Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen empfohlen, in der ein Einblick in die traditionsreiche Pflege der deutschen Sprache zu Köthen gegeben wird.

Morgen geht es dann über 33 Kilometer nach Schönebeck, die Stadt, die viel mit den Erfolgen deutscher Biathleten beim Wintersport zu tun hat.

  • 2015_Koethen_Bachdenkmal
  • 2015_Koethen_Bahnhof
  • 2015_Koethen_Fuerstendenkmal

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Erholungsurlaub

Der Samstag war ein richtiger Urlaubstag. Der Morgen war kühl, aber sonnig. Die Aufstehzeit konnte beliebig in den Tag hinein verschoben werden. Es gab von den Wittenberger Wassersportfreunden ein tolles Frühstück mit Brötchen, viel Obst und was man sonst noch so gern hätte.
In aller Gemütlichkeit wurden die Zelte abgebaut. Einige hatten Lust, einen Spaziergang in die Lutherstadt zu unternehmen.
Auf der Strecke von Wittenberg nach Coswig (Anhalt) konnte man das Paddeln auch sein lassen. Die leichte Strömung trug das Boot auf jeden Fall ins Ziel.
In Coswig angekommen lud die Elbe zum Bade ein. Auch ein kleines Mittagsschläfchen war nicht zu verachten. Aber Achtung: die Sonne meinte es gut.
Nach so viel Ruhe kam dann das große Kuchenbuffet gerade richtig, um noch ein paar Kalorien zu erhaschen. Dann wieder ruhen oder ein kleines Bierchen, oder etwas lesen?
Pünktlich um 18:00 Uhr wurde zum Abendessen geblasen und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Sonnenuntergang am anderen Elbufer bildete den Rahmen für ein kleines Abendschwätzchen vor dem eigenen Zelt oder im großen Zelt gleich neben dem Getränkestützpunkt.

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Wind - Wind - Wind - Wittenberg

Die Etappe von Torgau nach Lutherstadt Wittenberg verlangte den Teilnehmern doch einiges ab. Mit 58 Kilometern gehört sie seit jeher zu den längsten. Nun kam ein nicht nachlassen wollender Westwind dazu. Die meisten gaben ehrlich zu, froh gewesen zu sein, als das Ziel erreicht war. „Ab dem Bootshaus in Elster wurden die Abstände zwischen den Kilometerschildern immer größer.“, sagte Ingeborg aus Thüringen. Da war es gut, dass die Wittenberger Wassersportfreunde mit einem Wohlfühlprogramm aufwarteten. Eine große herrliche Wiese für die Boote und Zelte. Beste Sanitäranlagen für die Menschen. Guter Kaffee für die durchgepustete Seele.

Zur Fahrtenbesprechung um 19:00 Uhr erschienen gute Freunde und Protagonisten des Kanusports. Für die WSG Wittenberg sprach Peter Boost die Begrüßungsworte und wünschte allen einen guten Aufenthalt in seinem Bootshaus.

Der DKV Präsident Thomas Konietzko begrüßte die Teilnehmer in seinem Heimatland Sachsen-Anhalt. Er freute sich sichtlich über diese tolle Paddlertruppe. „Wenn es die Fahrt nicht schon gäbe, so müsste sie unbedingt erfunden werden.“, meinte er.

Der LKV-Präsident von Sachsen-Anhalt Markus Baudisch nutzte den beeindruckenden Rahmen und übergab an zwei fleißige Frauen je einen Ehrenbrief des Deutschen Kanu-Verbandes. Er dankte Kerstin und Sandra Zeiler für ihre ausdauernde ehrenamtliche Arbeit für den Kanusport, insbesondere natürlich für ihren Einsatz bei der Internationalen Elbefahrt.

Nach einem gemeinsamen Abendessen bei herrlichstem Sommerwetter (der heftige Wind hatte sich gelegt) begann eine fröhliche Karibische Nacht am Elbeufer. Es gab Livemusik und tropische Cocktails. Zum späten Abend hin wurde gesungen und sogar getanzt. Gegen Mitternacht klang der Tag mit Bengalischem Feuer aus.

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Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt an Harald Zeiler verliehen

Der LVWA Präsident Thomas Pleye übergibt Ehrennadel an Harald ZeilerDer Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, hat die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt an Harald Zeiler verliehen. Die Auszeichnung wurde am 9. Juli 2015 vom Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Thomas Pleye in einer kleinen Feierstunde in Halle übergeben. Die Ehrennadel wird an Personen verliehen, die über einen längeren Zeitraum entsprechende Verdienste in der ehrenamtlichen Tätigkeit erworben haben. Sie ist die höchste Auszeichnung des Landes für Ehrenamtliche.

Mit der Auszeichnung wird das Jahrzehnte lange Engagement von Harald Zeiler im Kanusport gewürdigt. Als Kind begann er frühzeitig mit dem Faltbootslalom. Später war er viele Jahre als Übungsleiter tätig.
Mit der Umgestaltung der Sportstrukturen nach 1990 orientierte er sich neu und konzentrierte sich auf breitensportliche Veranstaltungen. So organisierte er mit großem Erfolg viele Jahre das Hallenser Schlauchbootrennen. Für viele deutsche Kanuten unvergessen sind die 3. DKV Paddlertage in Halle 2003, die unter seiner Leitung zu einem Meilenstein in der Geschichte des DKV geworden sind. Im  Jahr 2006 organisierte er erneut ein bundesweites Paddlertreffen anlässlich der 1200 Jahrfeier von Halle. Drei Jahre später holte er die TID-Fahrer auf die Saale.

Über zwölf Jahre lenkte er als LKV-Wanderwart die Geschicke der Kanutouristen im LKV Sachsen-Anhalt. Sein besonderes Talent besteht darin, Ideen aufzugreifen zu entwickeln und dann Arbeitsgruppen für die Realisierung zu bilden. Einer solchen Initiative entsprang auch die Wiedergeburt der Internationalen Elbefahrt, die 2014 nach einer längeren Pause zum 20. Male stattfand und derzeit in der 21. Fassung von Schmilka nach Geesthacht verläuft.

Herzlichen Glückwunsch – Harald!

   Der Vorstand des Böllberger SV gratuliertDer LKV Präsident Markus Baudisch gratuliert 

 

 

 

 

Extremsport

Eine schöne Losung für das was gerade bei der Elbefahrt geschieht; Foto: F. Bruder"Das war heute eine Strapaze! Man mußte ganz schön schaufeln, um anzukommen.", sagte Wolfgang Jähne am Telefon nach der Fahrt von Meißen nach Riesa. Es waren zwar "nur" 25 Kilomter vom Bootshaus der SG Kanu Meißen bis zur Marinekameradschaft Riesa, aber die hatten es in sich. Ständiger Wind von vorn mit Windstärke 4 bis 5 verlangte den Paddlern alles ab.

Letztlich sind alle glücklich am Ziel angekommen und wurden dort von den Freunden der Marinekameradschaft herzlich empfangen und bestens versorgt.

Zum täglichen Ablauf gehört natürlich immer 19:00 die Lagebesprechung. Da war heute schon ein Vertreter aus Torgau mit dabei, der den Ablauf des morgigen Tages in Torgau vorstellte.