Noch mal ein langer Tag

Der Wind ist unser ständiger Begleiter. So gab es auf der langen Etappe von Torgau nach Elster für einige wieder "lange Arme". Traditionell wird in der Fährscheune in Klöden eine Rast eingelegt. Der Wirt war gut vorbereitet, sodass die Paddler wieder zu neuen Kräften kamen.

Natürlich wurde auch ein Blick in die historische Folterkammer der Burg geworfen.

Klöden Folterkammer Klöden Folterkammer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor der Weiterfahrt nutzten einige die Möglichkeit am Ufer von den reifen Brombeeren eine Portion abzupflücken.

 20220714 Brombeeren

Der lange Kanten

Am Mittwoch stand eine der längsten Etappen auf dem Programm: von Riesa nach Torgau.

Schwüle Luft am Vormittag und flotter Wind am Nachmittag machte den Teilnehmern keine Probleme. Bei der Fähre in Belgern wurde Pause gemacht. Böses Erwachen gab es beim Ausstieg in Torgau. Hohe Brennesseln einer nicht gemähten Wiese machten das Zelten schwierig.

20220713 Belgern

2022 07 13 Torgau

2022 07 13 Torgau Zeltwiese

In Torgau fand in diesem Jahr die sächsische Landesgartenschau statt. Ein paar Eindrücke sammelte Dieter für uns. (Zum Vergrößern der Bilder genügt ein Klick!)

20220713 Torgau LAGA4

20220713 Torgau LAGA

20220713 Torgau LAGA2 20220713 Torgau LAGA3

 Immer wieder lohnenswert ist auch ein Gang über den Schlosshof von Schloss Hartenfels und die Besteigung des historischen Wendelsteins.

20220713 Torgau Schloss

20220713 Torgau Wendelstein im Schloss 20220713 Torgau Wendelstein im Schloss 20220713 Torgau Wendelstein im Schloss

 

Durch die Meißner Weinregion

Nach dem Frühstück im Coswiger Bootshaus ging es bei Sonnenschein wieder hinaus auf die Elbe.

20220712 Tag4

 

 

 

 

 

 

 

Ein Hingucker war dann die Silhouette der Porzellan-Stadt Meißen am linken Flussufer.

20220712_Meissen_Tag4.jpg

 

 

 

 

 

 

 

Einen kleinen Stadtbummel und den Aufstieg zur Albrechtsburg gönnten sich einige Teilnehmer. Schließlich ist dieses historische Areal die Wiege Sachsens. 

20220712 Meissen

 

 

 

 

 

 

Da der Wind nicht nur die weißen Wolken am stahlblauen Himmel vor sich hertrieb, sondern auch den Paddlern direkt ins Gesicht blies, konnte man sich nicht auf die Strömung verlassen, um das Ziel in Riesa zu erreichen.
Das hinderte Dieter aber nicht daran, immer mal wieder anzuhalten und auch weniger berühmtes in Augenschein zu nehmen, wie den Turmdrehkran des ehemaligen Dampfsägewerkes in Merschwitz.

Turmdrehkran MerschwitzTurmdrehkran Merschwitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20220712 Motorboot in Not

Zwei Stunden vorher hatte er schon einmal seine Fahrt unterbrochen: Ein Motorboot war manövrierunfähig und benötigte Hilfe. Also wurde ein Seil gespannt und Dieter schleppte das Motorboot ab.

 

 

 


Es gab also genügend Abwechslung auf dieser Etappe, mindestens für Dieter.


Bei der Marine Kameradschaft in Riesa war alles auf die Ankunft der Elbefahrer vorbereitet. Wie in jedem Jahr gab es kräftiges Abendbrot und für den nächsten Morgen waren nur noch die Frühstücksbestellungen abzugeben.

 

Sachsen von seiner schönsten Seite

Die zweite Paddeletappe von Pirna nach Coswig bei Dresden war einfach wunderbar!
Nachdem in Pirna alle verloren geglaubten Paddel wieder zu ihren Besitzern gefunden hatten, waren die Elbwiesen dort gegen 10:00 ohne Zelte und Boote.
Bei herrlichstem Wetter ging es auf der Elbe flott voran. Es folgten in schneller Abfolge Höhepunkt auf Höhepunkt: Schloss Pillnitz, das Blaue Wunder und dann die historische, malerische, unnachahmliche Innenstadtkulisse von Dresden. Schade, dass es so schnell vorbei war, falls man sich nicht einfach eine Uferpause auf den Elbwiesen gegenüber vom Albertinum gegönnt hat.
Einige hätten gern in der Gohliser Windmühle eine Pause eingelegt, aber dort war heute geschlossen. Dafür war auf den Terrassen beim Restaurant Dampfschiff in Radebeul eine gute Möglichkeit für eine Pause.
Am Abzweig von der Elbe in den Nebenarm zum Bootshaus des Coswiger Kanu-Vereins bildeten drei junge Coswiger Slalompaddler das Empfangskomitee, sodass niemand die Einfahrt verpassen konnte. Am Bootshaussteg standen weitere Helfer für den Ausstieg bereit. Kaffee und Kuchen waren vorbereitet, am Abend kam ein Imbisswagen, morgen gibt es Frühstück; also das Elbefahrer-Komplettpaket wurde geboten.
Zur Fahrtenbesprechung am Abend kam neben Vereinsvertretern auch der Oberbürgermeister, Herr Thomas Schubert, und begrüßte die Elbepaddler herzlich in der jungen Stadt am grünen Rande Dresdens.

2022 07 11 Pillnitz1

20220711 105515

20220711 Dresden

2022 07 11 Dresden

2022 07 11 Coswig